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 Spielbare Rassen

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BeitragThema: Spielbare Rassen   Mo März 17, 2014 4:12 am

  • Menschen
  • Dämonen
  • Halbdämonen/Mischwesen


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Dämonen
Die Japaner waren davon überzeugt, daß die Berge, Wälder und Gewässer von Geistern und Dämonen bewohnt sind, von denen einige den Menschen wohlgesonnen und freundlich begegnen, andere aber überaus bösartig und hinterhältig sind. Der Shintoismus kommt diesem Geisterglauben sehr entgegen, da er jedem Lebewesen und mitunter sogar unbelebten Objekten wie Steinen oder Gebrauchsgegenständen eine Seele zuschreibt. Diese Wesen konnten sich natürlich überall aufhalten, ob in unzugänglichen Wäldern und Bergregionen oder auch in der Nähe der Menschen. Man glaubte, dass sich in verlassenen Tempeln und Schreinen oftmals Geister oder Ungeheuer aufhalten. Ein zerfallener Tempel tief im Wald hat für Japaner bis heute eine besonders unheimliche Ausstrahlung. Die Obake, sind die Geister und Ungeheuer der japanischen Mythologie. Man unterscheidet die Yokai, die Monster und die Yurei, die Geister von toten Menschen. Obake leitet sich von bakeru (sich verwandeln) ab. Es handelt sich also um Wesen, die sich in irgendeiner Form verwandelt haben oder sich nach belieben verwandeln können. Dies können Tiere sein, die ihre Form verändern, mythologische Wesen und sogar Gegenstände, wie Teekessel, Regenschirme oder Strohsandalen, die lebendig werden.

Oni
Eines der bekanntesten und ältesten Wesen der japanischen Mythologie ist der Oni, ein großes Ungeheuer, das in den Bergen wohnt. Er hat eine rote, blaue, braune oder schwarze Haut, zwei Hörner, ein breites Maul mit Fangzähnen und einen Lendenschurz aus Tigerfell. Oft sind sie mit einer Eisenkeule oder einem riesigen Schwert bewaffnet. In den frühen Geschichten waren Oni gutmütige Wesen, die böse Geister abwehrten oder Verbrecher bestraften. Später wurden sie mehr und mehr mit bösen Mächten in Verbindung gebracht. So wurde die Oni zu einer Art Teufel, die zum Beispiel als Folterer in den verschiedenen Höllen, für das Peinigen der Sünder zuständig waren. Einige Dörfer halten im Frühling Zeremonien ab um Oni zu verscheuchen.

Kappa
sind im Wasser lebende, amphibienartige Wesen, die manchmal Menschen oder Tiere ertränken. Ein Kappa verbringt sein ganzes Leben in demselben Gewässer und fühlt sich verantwortlich gegenüber den schwächeren Mitbewohnern seines Reiches, wie Fischen und Pflanzen. Kappa werden zumeist als launische oder dem Menschen feindlich gesinnte Geschöpfe beschrieben. In manchen Erzählungen saugen sie unvorsichtigen Schwimmern Blut und Eingeweide durch den Anus aus. Es sind allerdings auch Geschichten von gutmütigen oder großzügigen Kappa überliefert, die tugendhafte Menschen mit magischen Geschenken belohnen. Die Darstellung des Kappa ist oft recht unterschiedlich, jedoch hat er in vielen Geschichten auf dem Kopf eine Art Vertiefung, in der sich Teich-Wasser oder eine geheimnisvolle Flüssigkeit befindet, die ihm magische Kräfte verleiht. Bringt man ihn mit einer List dazu, sich zu verbeugen, verliert er das Wasser und damit auch seine Zauberkraft.

Tengu
sind langnasige, koboldartige Wesen, die in den Kampfkünsten bewandert sind. Sie schlüpfen aus Eiern und leben versteckt in den Bergewäldern. Die Karasu-Tengu haben Flügel und, statt der langen Nase, einen Vogelschnabel. Sie spielen in der volkstümlichen Variante der japanischen Shinto-Religion noch heute eine wichtige Rolle, es werden ihnen beispielsweise Nahrungsgaben dargeboten, um sie zu besänftigen oder ihr Wohlwollen zu erregen. Der berühmte Samurai Minamoto no Yoshitsune soll von ihnen die Schwertkunst erlernt haben.
Kitsune
sind Füchse, die in vielen Geschichten eine menschliche Gestalt annehmen.
In diesen Sagen tritt eine Kitsune als besonders schöne junge Frau auf und heiratet einen Mann, aus wahrer Liebe. Doch sobald dieser bemerkt, dass seine Frau eine Füchsin ist, verschwindet diese für immer und lässt ihn mit den gemeinsamen Kindern allein. Die Füchse werden mit der Gottheit Inari in Verbindung gebracht

Andere Yokai in tierischer Gestalt sind:

- Tanuki (japanischer Marderhund)
- Bakeneko oder Nekomata (Katzen)
- Tsuchigumo (Riesenspinnen)

Viele besonders bizarre YMkai sind Erfindungen von Künstlern der späten Edo-Periode und entstammen nicht der ursprünglichen japanischen Mythologie.

menschlich aussehende Youkai

Yamauba
Diese "Berghexe" erscheint als alte, hässliche Frau, lauert unvorsichtigen Wanderern auf und verschlingt sie bei lebendigen Leibe. Ihr überbreiter Mund reicht über das ganze Gesicht und ihre Haare können sich in Tentakel verwandeln, mit denen sie ihre Opfer in ihren Mund zieht. Um die ahnungslosen Menschen zu täuschen, kann sie ihre Gestalt verändern.
In manchen Geschichten hat sie sogar einen zweiten Mund auf ihrem Kopf.
Doch dieses grauenhafte Geschöpf hatte auch eine gutmütige Seite. Der Legende nach, soll die Yamauba den Waisenjungen Kintaro liebevoll aufgezogen haben. Der übermenschlich starke Junge, der später als der Krieger Sakata no Kintoki bekannt war, ist einer der berühmtesten Volkshelden Japans. Da die Yamauba vor allem eine Hexe ist, verfügt sie über Zauberkräfte und das Wissen über Heiltränke und Gifte. Will ein Mensch ihre Zauber in Anspruch nehmen, muss er ihr als Gegenleistung ein Menschenopfer bringen, dass sie dann verspeisen kann.

Yuki Onna
Die "Schnee-Frau" wird als anmutige, schöne Dame mit weißer Haut und weißem Gewand dargestellt. Sie erscheint nur im Winter, soll keine Füße haben und über dem Schnee schweben. Im Schneetreiben verirrte Reisende werden von ihrem eisigen Atem eingefroren oder sie saugt ihre Lebenskraft auf. In einigen Erzählungen hat sie ein Kind bei sich.

Zashiki-warashi
Die "Zimmerkinder" sind mit unseren Hausgeistern zu vergleichen. Sie wirken als Schutzgeister der Familien die ihnen wohlgesonnen sind. Ab und zu spielen sie den Menschen harmlose Streiche. Meist sind es kleine Mädchen die sich auch hin und wieder den Bewohnern zu erkennen geben. Ein Zimmerkind sollte jedoch niemals verärgert werden, denn dann verlässt es das Haus und die Bewohner sind von nun an ohne Schutz.

Gaki
Die Gaki sind zu ewigem Hungern und Dursten verdammte Sünder, die zwischen dem Jenseits und der Welt der Lebenden existieren. Unsichtbar können sie sich in unserer Welt bewegen, wo sie sich von den Almosen ernähren, die ihnen aus Mitleid von einigen Gläubigen angeboten werden. Ohne diese Opfergaben müssen sie sich von den Exkrementen der Menschen ernähren.

Mischwesen
Hanyou (deutsch: Halbdämon/Halbdämonen) sind eine Mischung aus Mensch und Dämon. In der Regel gehören sie keiner Religion an, sind dem Menschen neutral gesinnt und leben in menschlichen Dörfern um sich so vor dämonischen Auseinandersetzungen zu drücken.
Ein Hanyou wird für gewöhnlich nicht gerne gesehen, sowohl die Menschen als auch Dämonen finden das Hanyous das Ergebnis von Regelverstoß sei und ihr Blut beschmutze.
Es gibt viele verschiedene Arten von Hanyous.

Halbmensch
Halbmenschen sind Hanyous die mehr von ihrem menschlichem Elternteil bestizen. Für gewöhnlich bestizen auch Halbmenschen dämonische Aura, dämonische Sinne aber in diesem Fall kein all zu ausgeprägtes dämonisches Erscheinungsbild und keine körperlichen Attacken wie z.B. scharfe Krallen und scharfe Zähne.
Die Haare sind in der Regel sehr hell (blond, weiß, grau, hellblau etc.) und ungewöhnlich für einen Japaner, das selbe trifft auf die Augen zu.

Halbdämon
Halbdämonen sind Hanyous die mehr von ihrem dämonischem Elternteil erbten. Sie haben zunächst ein tierisches Erscheinungsbild und sind in der Regel sehr hässlich, weil sie entweder tierartige Ohren, tierartige Kopfform, einen seltsam gebauten Körper, eine seltsame Hautfarbe (z.B. grün) haben und alles in einem je nach ihrem dämonischem Elternteil gehen, die meisten Halbdämonen haben ein sehr abschreckendes Erscheinungsbil, sind aber dafür in der Regel friedlicher als Halbmenschen, auch wenn sie über bessere Sinne und dämonische Attacken verfügen.
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